Inseltour
Der ausschließlich im Außenraum stattfindende Rundgang widmete sich der Geschichte der Museumsinsel und führte zu architektonisch markanten Orten des Weltkulturerbes.
Mittwochs: Zeichnen! Freitags: Malen! Workshops für Erwachsene
Malen und zeichnen unter freiem Himmel, an einem der schönsten Plätze der Stadt – die Workshops boten Erwachsenen Gelegenheit, unter Anleitung von Künstler*innen ihre kreativen Fähigkeiten aufzufrischen und weiterzuentwickeln. Eine Vielzahl an Motiven bot die Museumsinsel selbst: klassizistische Architekturen, Menschen in Aktion, Parkanlagen und Stadtlandschaften. Anregungen für die Freiluft-Gemälde waren die Kunstwerke der Impressionisten in der Alten Nationalgalerie. Bis 2023 wurde das Format um weitere Techniken, wie Fotografieren, Drucken und Schreiben, erweitert.
Raus ins Atelier! Aktionen für Familien
Der Kolonnadenhof auf der Museumsinsel wurde von 2020 bis 2023 in den Sommerferien zum Freiluftatelier. An sichtbar und einladend gestalteten Familientischen wurde gezeichnet und gemalt, modelliert und gebaut, collagiert und gedruckt. Vorab besuchten Kinder und ihre erwachsenen Begleitungen – inspiriert durch Impulskarten – eigenständig die Alte Nationalgalerie, das Alte Museum oder das Neue Museum. Die Themen wechselten täglich, so dass sich Mehrfachkommen lohnte.
Rein ins Studio! Workshops für Familien
Ergänzend zu den Angeboten im Kolonnadenhof fanden in den großen Werkräumen in Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung Ferienworkshops statt. Die Familien experimentierten mit künstlerischen Materialien und Ausdrucksformen. Die Themen der Angebote orientierten sich am Verstärker – einer großen Installation im Erdgeschoss des Bildungszentrums. 2020 stand das Thema Alter im Mittelpunkt, in den Folgejahren wurde zu Glück, Pflanzen im Museum, Sport und Tanz gearbeitet.
Team Dialog
In der Workshop-Reihe „TEAM DIALOG“ setzten sich Studierende jeweils ein Semester lang mit einem Museum, einer Ausstellung und/oder einer Sammlung auseinander. Professionelle Vermittler*innen brachten Impulse zu Vermittlungsmethoden und -medien ein, die von den Teilnehmer*innen zu eigenen Formaten weiterentwickelt wurden. Im Rahmen der Semesterabschlussveranstaltung „MEETING“ wurden die Ideen einem vornehmlich studentischen Publikum präsentiert.
Veranstaltungen für Menschen verschiedener Generationen
Alle am Projekt beteiligten Museen setzten die neu entwickelten intergenerativen Angebote um. Die Bandbreite war groß und reichte von didaktischen Werkzeugen über Familienworkshops bis hin zu Veranstaltungen für Multiplikator*innen der Bildungsarbeit. So realisierte z.B. das Nationale Historische Museum in Sofia unter dem Titel „Eine Familie – Viele Geschichten“ eine Workshopreihe für Menschen aus drei Generationen. Das Nationale Museum für Zeitgenössische Kunst in Athen setzte das Format „Mitreisende im EMST“ um, das Studierende und Professor*innen, Menschen mit Fluchterfahrung und Sozialarbeiter*innen, Schüler*innen und Lehrer*innen zusammenführte.
Die Mitarbeiter*innen der Museen evaluierten die Angebote in der Durchführung und spiegelten ihre Erfahrungen im Kolleg*innenkreis. Zwei Beispiele wurden in der Methodensammlung dokumentiert.
Workshops für Kinder und Familien
Die erarbeiteten Themen, Formate und Methoden kamen den wöchentlich im Haus Bastian stattfindenden Familienworkshops zugute. Von 2022 bis 2023 wurde das Drop-In-Format ausschließlich als inklusives Angebot konzipiert und ausgeschrieben. Es lud Familien und Kinder mit und ohne Behinderung dazu ein, sich mit sammlungsübergreifenden Themen auseinanderzusetzen und eigene künstlerische Ausdrucksformen zu erproben. Seit Herbst 2023 wurden die Workshops von etablierten Vermittlungstandems angeleitet.
Workshops für Kinder und Familien
Ein erster Transfer der erarbeiteten Themen, Formate und Methoden fand in Richtung der wöchentlich im Haus Bastian stattfindenden Familienworkshops statt. Das Drop-In-Format wird seit 2022 ausschließlich als inklusives Angebot ausgeschrieben. Es lädt Familien und Kinder mit und ohne Beeinträchtigung dazu ein, mit vielfältigen Materialien und Techniken Stellung zu Themen der Museumsinsel zu nehmen und eigene künstlerische Ausdrucksformen zu erproben.
